vom Alien zum Mensch und zurück
Die Aliens sind zu meinen Herzwesen geworden und ich hoffe, dass nicht nur ich ihnen mit Neugier, Wohlwollen, Widerwillen, Sympathie, Zuneigung, Abneigung und vielem mehr begegne. Sie sympolisieren alles mögliche, stehen für alles mögliche, repräsentieren innere Zustände, Konflikte, Entwicklungen, Meilensteine, begegnen der Welt und finden sich in ihr mal besser und mal schlechter zurecht. Im Grunde geht es um das Menschsein in einer Welt, in der man sich als Mensch mit menschlichen Bedürfnissen wie ein Alien fühlen kann. Eine Irritation, ein Widerspruch, geboren aus dem eigenen Sein, den eigenen Bedürfnissen, dem Ich, das auf unsere Welt mit ihren vermeintlichen Ansprüchen und absurden Anforderungen prallt. Aber auch schöne Momente und Begegnungen, in denen die Irritation in den Hintergrund gerät.
Da ich ab und an meine Inspiration in der Musik finde und einzelne Arbeiten sehr explizit an einen Song anknüpfen, stehen in diesen Fällen Angaben zu den Songs mit bei.
Grundsätzlich sind die Bilder wie folgend untertitelt:
#Nummer (wichtig, um im Falle von Interesse eindeutig das richtige Bild zu besprechen)
ggf. Titel
Material
ggf. Maße, sofern nicht grob A4
ggf. Musiktitel, der während der Entstehung gesuchtet wurde
Begib dich mit mir auf die Alien-Reise
Alienated (2018-2019)
Der schleichende Beginn der Reise. Experimente, Verformungen, eine beginnende Suche, eine Entwicklung, Spontanität. Wo zu Beginn alles mögliche dahergekritzelt kommt, entwickelt sich heimlich das Alien, nimmt Abzweigungen, nimmt verworrende Formen an und findet schlussendlich widerwillig sich selbst.
Alienbeing (2020-??)
Da sitzt es nun, das Alien und hat akzeptiert, eins zu sein. Da lässt sich doch was mit anstellen. Leben, lachen, weinen, in Beziehungen treten, Dinge erfahren, Fragen stellen. Zu sich selbst kommt die Welt hinzu. The life of an alienbeing.
Exploralien (2024-??)
Das Selbst und die Welt reichen nicht. Da muss noch mehr sein. Das Alien sucht die Bestimmung, Spiritualität, Kreativität, eine Bedeutung für das Sein. Exploration, aus sich selbst heraustreten, sich überdimensionieren, sich in den Flow des Universums werfen.
Digitalien (2024-??)
Ein kleiner Auflug in digitales Zeichnen, der mir auch immer mehr Freude bereitet. Die Art der Bilder ist etwas anders, mein Stil bleibt :)